Transformationszielentwicklung im Reallabor – Informationsgrafik für KIT / ITAS

Im Zentrum stand eine Herausforderung, die wir lieben: Komplexes so visualisieren, dass es für alle greifbar wird.

Für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dort das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) haben wir eine Informationsgrafik entwickelt, die wissenschaftliche Prozesse verständlich macht – ohne Simplifizierung, aber klar, zugänglich und atmosphärisch.

Das Forschungsprojekt im Kern

Das Reallabor „Robotische Künstliche Intelligenz“ am KIT widmet sich einem zentralen gesellschaftlichen Thema:

Wie können humanoide Roboter und Künstliche Intelligenz (KI) so erforscht und erprobt werden, dass sie für Menschen erlebbar, verständlich und nutzbar werden?

Humanoide Roboter sollen in unterschiedlichen realen Umgebungen – von Kindertagesstätten über Schulen bis zu Bibliotheken und Krankenhäusern – KI erfahrbar machen, nicht als abstrakte Zukunftsvision, sondern im konkreten Alltag. 

Im Projekt „Robotische KI“ arbeitet ITAS daran, gesellschaftliche Perspektiven, Erwartungen, Befürchtungen und Bedürfnisse rund um KI und Robotik zu erfassen und mit technischen Forschungsergebnissen zu verbinden. Dafür werden menschliche Erfahrungen, soziale Kontextfaktoren und ethisch-sozialer Rahmen analysiert. 

Ein zentraler Bestandteil dieser Arbeit ist die Frage:

👉 Wie entsteht ein Transformationsziel in einem technikorientierten Reallabor, wenn Wissenschaft, Gesellschaft und Lebensalltag miteinander in Kontakt treten?

Unsere Aufgabe

Wir wurden beauftragt, diesen Prozess visuell zugänglich und verständlich zu machen – für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund, die aber am Gelingen solcher Transformationsprozesse interessiert oder beteiligt sind.

Entstanden sind zwei Informationsgrafiken:

  1. Eine allgemeine Version, die den Ablauf und die Mechanismen der Transformationszielentwicklung im Reallabor zeigt.
  2. Eine konkrete Kita-Version, die das gleiche Modell auf einen realen Anwendungskontext überträgt – mit h ie in frühkindlichen Lernprozessen eingesetzt werden.

Unser Ansatz

Unsere Leitfrage lautete:

Wie machen wir ein wissenschaftlich komplexes Modell so, dass jede und jeder es versteht – ohne Vorwissen?

Das Ergebnis sind klar strukturierte Schaubilder, die:

  • parallele Entwicklungsstränge sichtbar machen
  • Iterationen, Rückkopplungen und Einflussfaktoren verständlich darstellen
  • technische, soziale und ethische Dimensionen integrieren
  • den Unterschied zwischen abstrakter Methode und realer Anwendung greifbar machen

Mit einer Mischung aus präziser Typografie, verständlichen Symbolen und einem klaren Layout schaffen die Grafiken Orientierung – ohne zu vereinfachen. Sie laden zum Verstehen ein, bevor man sich in Details verliert.

Ergebnis

Zwei Informationsgrafiken, die das abstrakte Konzept der Transformationszielentwicklung im Reallabor in eine visuelle Sprache verwandeln, die sofort einsichtig ist – für Forschende, Praxisakteur:innen, Interessierte und Entscheidungsträger:innen gleichermaßen.

Ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft nicht nur erklärt, sondern verstanden werden kann.


Ergebnis

Wenn Gestaltung Wissen trägt

Unser Dank gilt dem Team des ITAS und dem KIT für das Vertrauen, wissenschaftliche Tiefe visuell zugänglich zu machen. Genau solche Aufgaben sind unser Element: Komplexität sichtbar und verständlich werden lassen – kraftvoll, klar, atmosphärisch.

Das wollen Sie auch?

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Gemeinsam schauen wir, was wir für Sie tun können.
Das wird super!

Alice Landsiedel
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info@alicelandsiedel.de